Islamkritikerin: Migrantenverbände ignorieren Integrationsprobleme
veröffentlicht am 18.03.2012

Die Islamkritikerin Necla Kelek hat Migrantenverbänden und Politikern vorgeworfen, Probleme bei der Integration zu ignorieren. Bei etwa 15 bis 20 Prozent der Migranten stünde die "religiös-konservative Ausrichtung auf den Islam" einer Integration im Wege, schrieb Kelek im Nachrichtenmagazin FOCUS. Das belege eine Vielzahl von Untersuchungen.
München - Die Islamkritikerin Necla Kelek hat Migrantenverbänden und Politikern vorgeworfen, Probleme bei der Integration zu ignorieren. Bei etwa 15 bis 20 Prozent der Migranten stünde die "religiös-konservative Ausrichtung auf den Islam" einer Integration im Wege, schrieb Kelek im Nachrichtenmagazin FOCUS. Das belege eine Vielzahl von Untersuchungen.
In dieser Gruppe herrsche ein anderer Wertekanon. Sie fühle sich zum Teil "einer reaktionären muslimischen Leitkultur verpflichtet" und stehe der westlichen Gesellschaft tendenziell ablehnend gegenüber. Anstatt sich diesen Problemen zu stellen und das "Verhältnis von Religion und Gesellschaft offen zu diskutieren", gerierten sich die Interessenvertreter von Migranten als "Opferanwälte", kritisierte Kelek.
"Wenn es so etwas wie Schulversagen bei Migrantenkindern oder Ablehnung der deutschen Gesellschaft gibt, ist das für diese Verbands- und Parteivertreter sozial und ökonomisch begründet - und für Abhilfe ist allein der Staat verantwortlich." Kelek erklärte, sie habe noch nie erlebt, dass einer dieser Migrantenpolitiker von sich aus anerkannt habe, dass es überhaupt religiös bedingte Probleme gebe. (ghd)




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