Cloud Computing und Videokonferenzen zwingen Netzwerke in die Knie
veröffentlicht am 17.03.2012

© STRATO AG
Unternehmensnetzwerken könnte in Kürze die Bandbreite ausgehen. Der Grund: "Immer mehr Unternehmen nutzen Cloud-Computing-Dienste und Videokonferenz-Lösungen", sagt Mike Betz. Er ist Vice President EMEA von Silver Peak Systems, einem Anbieter von WAN-Optimierungslösungen.
Germering - Unternehmensnetzwerken könnte in Kürze die Bandbreite ausgehen. Der Grund: "Immer mehr Unternehmen nutzen Cloud-Computing-Dienste und Videokonferenz-Lösungen", sagt Mike Betz. Er ist Vice President EMEA von Silver Peak Systems, einem Anbieter von WAN-Optimierungslösungen. Vor allem dann, wenn Mitarbeiter in Außenstellen oder Filialen über Weitverkehrsverbindungen auf solche Dienste zugreifen, würden schnell Engpässe auftreten, so der Experte.
Dass diese Sorge durchaus berechtigt ist, belegt auch eine aktuelle Studie von Network Instruments. Demnach gehen 60 Prozent der IT-Fachleute in Amerika, Asien und Europa davon aus, dass in ihrem Unternehmen innerhalb der nächsten zwölf Monate ein Drittel der Anwendungen in einer Cloud-Umgebung läuft. Rund 70 Prozent der Firmen werden laut der Studie zudem bis spätestens 2013 eine Videokonferenz- oder Telepräsenzlösung einsetzen. Derzeit sind es 55 Prozent.
Das bleibt nicht ohne Folgen für die Netzwerk-Infrastruktur. Rund ein Drittel der IT-Manager befürchtet, dass der verstärkte Einsatz von Cloud Computing negative Auswirkungen auf die Netzwerk-Bandbreite hat. Und 49 Prozent sehen in der Zuweisung der erforderlichen Bandbreite eine der größten Herausforderungen bei Videoconferencing. Spätestens Anfang 2013, so die Befragten, wird die Hälfte der Bandbreite der Unternehmensnetze von Videokommunikation benötigt. (ghd)




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