Auch über die Bewilligungen in den großen Wissenschaftsbereichen gibt das Förderranking Aufschluss: In den Geistes- und Sozialwissenschaften lagen die FU und die HU Berlin sowie die Universität Münster vorne, in den Lebenswissenschaften die LMU München und die Universitäten Heidelberg und Freiburg; in den Naturwissenschaften belegten die LMU und die Universitäten Bonn und Hamburg die Plätze eins bis drei, in den Ingenieurwissenschaften die Technischen Hochschulen in Aachen, Darmstadt und Karlsruhe.
Das Förderranking zeigt auch die regionale Verteilung der Fördermittel: Hier zeigten sich die Berliner und die Münchner Region auch dank dort sehr aktiver außeruniversitärer Forschungseinrichtungen mit knapp über beziehungsweise unter 520 Millionen Euro als besonders bewilligungsstark. Weitere forschungsstarke Regionen waren die ABC-Region (Aachen-Bonn-Köln), die zusammen mit dem Forschungszentrum Jülich sogar über 550 Millionen Euro erhielt, sowie Rhein-Neckar, Frankfurt-Rhein-Main, Rhein-Ruhr und Hannover-Braunschweig-Göttingen.
Der Bericht zeigt laut DFG, dass die Hochschulen in Deutschland immer besser für den nationalen und internationalen Wettbewerb in Wissenschaft und Forschung gerüstet seien. Vielen der Hochschulen sei es in den vergangenen Jahren gelungen, ihre Forschungsprofile zu schärfen und klare fachliche Schwerpunkte zu setzen.
Die Hochschulrektorenkonferenz erklärte, durch die gezielte Entwicklung fachlicher Schwerpunkte erreichten auch kleine und mittlere Universitäten trotz der schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen beachtliche Erfolge. Auch die Wirtschaft sollte die Daten in diesem Sinne nutzen.