Drei Uiguren in Guantanamo akzeptieren Aufnahmeangebot von Palau
veröffentlicht am 10.09.2009

Drei der uigurischen Guantanamo-Häftlinge, denen Palau die Aufnahme angeboten hat, haben sich trotz anfänglicher Bedenken zur Ausreise in den kleinen Pazifikstaat bereiterklärt. Das teilten deren Anwälte George Clarke und Eric Tirschwell mit. Ein Beamter des US-Außenministeriums bestätigte am Mittwoch, dass «einige» der 13 Uiguren der Ausreise nach Palau zugestimmt haben.
Koror/Palau - Drei der uigurischen Guantanamo-Häftlinge, denen Palau die Aufnahme angeboten hat, haben sich trotz anfänglicher Bedenken zur Ausreise in den kleinen Pazifikstaat bereiterklärt. Das teilten deren Anwälte George Clarke und Eric Tirschwell mit. Ein Beamter des US-Außenministeriums bestätigte am Mittwoch, dass «einige» der 13 Uiguren der Ausreise nach Palau zugestimmt haben. Einzelheiten nannte der Gewährsmann, der anonym bleiben wollte, nicht. Mit dem Rest der Gruppe wird dem Vernehmen nach noch verhandelt.
Die Angehörigen einer muslimischen Minderheit im Nordwesten Chinas hatten sich besorgt darüber gezeigt, ob der Pazifikstaat sie auch vor China schützen könne. Die Uiguren waren als Terrorverdächtige in Guantanamo inhaftiert. Auch als ihre Unschuld feststand, wurden sie noch Jahre festgehalten, da kein Land sie aufnehmen wollte. Palau hatte im Juni angeboten, die Männer aufzunehmen. US-Präsident Barack Obama will das umstrittene Lager auf Kuba bis Anfang nächsten Jahres schließen. (© AP)
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