Lufthansa-Tochter AUA kommt bei Restrukturierung nur langsam voran

veröffentlicht am 29.02.2012


Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) kommt mit ihrem Sparprogramm nicht so schnell voran wie geplant. Zwar habe die Airline schon Einsparmöglichkeiten im Volumen von 160 Millionen Euro ausgemacht, sagte Vorstandsvorsitzender Jaan Albrecht. Das reiche aber nicht, um die österreichische Fluggesellschaft nachhaltig in die schwarzen Zahlen zu fliegen.

 

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Wien - Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) kommt mit ihrem Sparprogramm nicht so schnell voran wie geplant. Zwar habe die Airline schon Einsparmöglichkeiten im Volumen von 160 Millionen Euro ausgemacht, sagte Vorstandsvorsitzender Jaan Albrecht. Das reiche aber nicht, um die österreichische Fluggesellschaft nachhaltig in die schwarzen Zahlen zu fliegen.


Aus diesem Grund will der Manager in den nächsten zwei Wochen weitere Sparmöglichkeiten finden. Insgesamt muss er 220 Millionen Euro weniger ausgeben oder mehr einnehmen.


Bisher hat sich der Vorstand mit rund 60 Lieferanten über günstigere Bedingungen geeinigt, das Streckennetz an das Drehkreuz Wien angepasst und die Flottenharmonisierung vorbereitet. Jetzt fehlen laut AUA noch Zusagen von Politikern zur Förderung des Flughafen Wiens und zur Reduzierung der Ticketsteuer. Außerdem sollen Mitarbeiter auf Gehalt verzichten.


Konzernmutter Lufthansa hatte der maroden Tochter Hilfe bei der Finanzierung neuer Flugzeuge zugesagt. Allerdings stellte Europas größte Airline die Bedingung, dass AUA zunächst selbst zum Rotstift greift.  (© Dow Jones)



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