Gericht verhandelt Mittwoch um 9 Uhr über Streik der Vorfeldmitarbeiter

veröffentlicht am 28.02.2012


Die Fraport AG und die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) setzen ihren Arbeitskampf jetzt auch vor Gericht fort. Am Mittwoch um 9 Uhr verhandelt das Arbeitsgericht Frankfurt über einen Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen den Streik der Vorfeldmitarbeiter, den der Flughafenbetreiber gemeinsam mit der Deutschen Lufthansa AG wenige Stunden zuvor eingereicht hatte. Beide Unternehmen wollen, dass der bis Donnerstag um 5 Uhr angekündigte Streik sofort beendet wird.

 

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Frankfurt - Die Fraport AG und die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) setzen ihren Arbeitskampf jetzt auch vor Gericht fort. Am Mittwoch um 9 Uhr verhandelt das Arbeitsgericht Frankfurt über einen Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen den Streik der Vorfeldmitarbeiter, den der Flughafenbetreiber gemeinsam mit der Deutschen Lufthansa AG wenige Stunden zuvor eingereicht hatte. Beide Unternehmen wollen, dass der bis Donnerstag um 5 Uhr angekündigte Streik sofort beendet wird.


Die von Fraport angestrebte Einstweilige Verfügung gegen die Ausdehnung des Streiks auf die Fluglotsen im Tower des Frankfurter Flughafens liegt dem Gericht indes noch nicht vor, wie ein Sprecher des Gerichts Dow Jones Newswires sagte. Sie werde aber demnächst erwartet.


Fraport bestätigte diese Angaben. Der angekündigte Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen die Ausdehnung des Streiks auf die Fluglotsen werde kurzfristig eingereicht. Diesen Antrag stelle Fraport nicht nur gemeinsam mit Lufthansa, sondern auch mit der Deutschen Flugsicherung GmbH, bei der die Fluglotsen beschäftigt sind.


Der Flughafenbetreiber erwartet für diesen zweiten Antrag eine Entscheidung des Gerichts noch am Dienstag, da der Solidaritätsstreik der Fluglotsen nach Wunsch der Gewerkschaft bereits am Mittwoch ab 5 Uhr beginnen soll.  (© Dow Jones)



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