Telekommunikationsdaten: Union will nach Verfassungsgerichtsurteil schnell nachbessern
veröffentlicht am 25.02.2012

Nach dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Zugriff der Polizei auf Handy- und Computerdaten hat sich die Union für eine zügige gesetzliche Klarstellung ausgesprochen. "Angesichts der stetig steigenden Internetkriminalität sind solche Gesetzesänderungen nötig, wenn wir die Opfer von Straftaten nicht völlig im Regen stehen lassen wollen", sagte Unionsfraktionsvize Günter Krings der erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe).
Düsseldorf - Nach dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Zugriff der Polizei auf Handy- und Computerdaten hat sich die Union für eine zügige gesetzliche Klarstellung ausgesprochen. "Angesichts der stetig steigenden Internetkriminalität sind solche Gesetzesänderungen nötig, wenn wir die Opfer von Straftaten nicht völlig im Regen stehen lassen wollen", sagte Unionsfraktionsvize Günter Krings der erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe).
Er bezog sich damit auf die nun eingeschränkten Möglichkeiten, an Pin-Codes und die Kennung von IP-Adressen heranzukommen. Der Innenexperte äußerte sein Bedauern, dass in der Entscheidung des Verfassungsgerichtes zum Telekommunikationsgesetz ein "Generalverdacht" gegen die Polizei mitschwinge, dass diese alles tue, was technisch möglich sei. "Man darf der Polizei durchaus zutrauen, sich an Recht und Gesetz zu halten", betonte Krings. (ghd)
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