Daimler montiert Busfahrgestelle in Kolumbien
veröffentlicht am 22.02.2012

© Daimler AG
Daimler hat in Bogota die Montage von Busfahrgestellen aufgenommen. In diesem Jahr sollen zunächst 500 Chassis auf Basis des Mercedes-Benz 1016 und des Thomas EF 1723 zusammengebaut werden. Grund für die Investition von über einer Million US-Dollar (ca. 750 000 Euro) ist die starke Nachfrage in dem südamerikanischen Land.
Berlin - Daimler hat in Bogota die Montage von Busfahrgestellen aufgenommen. In diesem Jahr sollen zunächst 500 Chassis auf Basis des Mercedes-Benz 1016 und des Thomas EF 1723 zusammengebaut werden. Grund für die Investition von über einer Million US-Dollar (ca. 750 000 Euro) ist die starke Nachfrage in dem südamerikanischen Land. Bogota verfügt auch über eigene Schnellbustrassen („Bus Rapid Transit“). So verkehren unter anderem Mercedes-Benz Busse mit umweltfreundlicher Blue-Tec-Dieseltechnologie und Anti-Blockier-System (ABS) in Kolumbiens Hauptstadt.
Die beiden Busfahrgestelle sind in einer Euro-IV- und alternativ Euro V-Variante in Kolumbien verfügbar. Sie wurden eigens für den kolumbianischen Markt entwickelt und werden exklusiv in Bogota montiert. Als komplett zerlegter CKD-Bausatz (Completely Knocked Down) wird das Fahrgestell Mercedes-Benz 1016 aus dem Werk Wörth in Deutschland und das Chassis Thomas EF 1723 aus dem Thomas-Built-Buses-Werk in High Point im US-Bundesstaat North Carolina angeliefert und in Bogota montiert. Für die Montage wurden rund 40 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die lokale Teileproduktion in Kolumbien beläuft sich zunächst auf zehn Prozent. Künftig sollen weitere Teile von lokalen Zulieferern bezogen werden.
Das BRT-System (© ampnet)




Car2go baut Elektromobilität aus
Daimler bringt „Predictive Powertrain Control“

