EIB-Chef fordert Marshallplan für Griechenland
veröffentlicht am 22.02.2012

© Europäische Kommission
Der neue Präsident der Europäischen Investitionsbank (EIB) hat in einem Zeitungsinterview einen Marshallplan für Griechenland gefordert. "Griechenland braucht aber neben dem unvermeidlichen Sparprogramm nun auch einen Marshallplan. Nur so kann es gelingen, die Strukturen des Landes von Grund auf zu erneuern", sagte Werner Hoyer dem Handelsblatt.
Brüssel - Der neue Präsident der Europäischen Investitionsbank (EIB) hat in einem Zeitungsinterview einen Marshallplan für Griechenland gefordert. "Griechenland braucht aber neben dem unvermeidlichen Sparprogramm nun auch einen Marshallplan. Nur so kann es gelingen, die Strukturen des Landes von Grund auf zu erneuern", sagte Werner Hoyer dem Handelsblatt.
Die EIB starte daher jetzt ein Sonderprogramm für das schuldengeplagte EU-Mitglied und wolle den Autobahnbau unterstützen, sagte Hoyer weiter. Die EIB werde wie 2011 auch im laufenden Jahr wieder zwei Milliarden Euro für Griechenland zur Verfügung stellen. Wenn die Investitionsbank wachstumsschwache EU-Länder stärker unterstützen solle, brauche sie aber zwischen 5 und 10 Milliarden Euro mehr Eigenkapital. "Die EU-Kommission könnte aus ihren Haushalt die Mittel zur Verfügung stellen, die bislang noch nicht verbraucht sind", schlug der ehemalige Staatssekretär im Auswärtigen Amt vor. (© Dow Jones)
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