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Japan erwartet keine baldige IWF-Mittelaufstockung durch G-20

veröffentlicht am 21.02.2012


Bei dem G-20-Treffen am Wochenende in Mexiko wird es nach Ansicht des japanischen Finanzministers noch keine Vereinbarung geben, die Mittel des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Kampf gegen die europäische Staatsschuldenkrise aufzustocken. Japans Finanzminister Jun Azumi sagte bei einer Pressekonferenz, nach seiner Einschätzung seien die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) noch nicht so weit, über eine Mittelaufstockung zu entscheiden. In Mexiko dürfte eher über grundsätzliche Programme diskutiert werden.

 

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Tokio - Bei dem G-20-Treffen am Wochenende in Mexiko wird es nach Ansicht des japanischen Finanzministers noch keine Vereinbarung geben, die Mittel des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Kampf gegen die europäische Staatsschuldenkrise aufzustocken. Japans Finanzminister Jun Azumi sagte bei einer Pressekonferenz, nach seiner Einschätzung seien die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) noch nicht so weit, über eine Mittelaufstockung zu entscheiden. In Mexiko dürfte eher über grundsätzliche Programme diskutiert werden.


Zudem eröffne das Treffen von Finanzministern und Notenbankchefs der G-20 die Möglichkeit, die Fortschritte in Europa zu analysieren. Azumi betonte, dass Japan seine Position hinsichtlich einer Erhöhung der IWF-Mittel in enger Absprache mit den USA, China und anderen Ländern festlegen werde. Die USA haben einer Mittelerhöhung bereits mehrfach eine Absage erteilt.  (© Dow Jones)


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Optimismus im Vorfeld des morgigen EU-Gipfels hat am Dienstag für festere Kurse an den asiatischen Märkten gesorgt. "Im Vorfeld des EU-Gipfels zeigen sich die Leute etwas optimistischer, da sich die europäischen Staats - und Regierungschefs mehr auf die Einführung von Wachstumsstrategien und weniger auf reine Sparpolitik konzentrieren dürften", sagte Stan Shamu von IG Markets. Zudem hätten sich führende Politiker zuletzt für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone ausgesprochen, fügten andere Marktteilnehmer hinzu. Die Furcht vor einem Austritt des schuldenstrapazierten Landes aus dem Euro und den dadurch zu erwartenden Marktverwerfungen habe sich damit wieder etwas abgeschwächt.  zur Nachricht >>

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