Gewerkschaft beharrt auf ihren Forderungen

veröffentlicht am 20.02.2012


Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) setzt weiterhin darauf, dass sich der Flughafenbetreiber Fraport kompromissbereit zeigt und so die Tarifauseinandersetzung schnell beigelegt werden kann. Solange dies aber nicht der Fall ist, wollen die Arbeitnehmer ihren Arbeitskampf fortsetzen. "Wir werden durchhalten", sagte GdF-Bundesvorstand Markus Siebers Dow Jones Newswires.

 

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Frankfurt - Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) setzt weiterhin darauf, dass sich der Flughafenbetreiber Fraport kompromissbereit zeigt und so die Tarifauseinandersetzung schnell beigelegt werden kann. Solange dies aber nicht der Fall ist, wollen die Arbeitnehmer ihren Arbeitskampf fortsetzen. "Wir werden durchhalten", sagte GdF-Bundesvorstand Markus Siebers Dow Jones Newswires.


Ein Streikende aus Geldmangel ist seinen Angaben zufolge nicht zu erwarten. "Wir haben für diesen Arbeitskampf ausreichend Geld in der Kasse", sagte der Vorstand. Die Mittel würden auch noch für Schadenersatzforderungsprozesse ausreichen.


Die Gewerkschaft wiederholte unterdessen ihre Gesprächsbereitschaft. "Wir sind sofort wieder bereit, uns an den Verhandlungstisch zu setzen", sagte das Vorstandsmitglied. Allerdings müsse es eine Basis für die Fortsetzung der Verhandlungen geben und dies sei der vom Schlichter vorgeschlagene Kompromiss. "Wir können ja nicht wieder von Null anfangen", begründete Siebers diese Forderung.


Die Auswirkungen des Streiks lassen sich dem Vorstand zufolge an den ausfallenden Flügen, den Verspätungen und den "wesentlich" leereren Maschinen festmachen. Dass mehr Flugzeuge als von der Gewerkschaft geplant in Frankfurt starten und landen können, führt Siebers aus "unfaire" Mittel seitens Fraports zurück. Der Flughafenbetreiber setze nicht ausreichend ausgebildetes Personal auf die bestreikten Stellen, rekrutiere "Streikbrecher" von anderen Flughäfen. Auch die Deutsche Flugsicherung sei nicht neutral, sondern unterstütze Fraport mit der Ausbildung von Ersatzkräften, krisitierte der Arbeitnehmervertreter.  (© Dow Jones)


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