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CDU-Fraktionschef setzt sich bei UN-Generalsekretär für mehr Religionsfreiheit ein

veröffentlicht am 12.02.2012


Volker Kauder (CDU) trifft am Montag in New York UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Dabei möchte der Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion vor allem über den weltweiten Schutz der Religionsfreiheit sprechen. "Der Schutz der Religionsfreiheit ist ein zentrales Menschrecht.

 

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New York - Volker Kauder (CDU) trifft am Montag in New York UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Dabei möchte der Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion vor allem über den weltweiten Schutz der Religionsfreiheit sprechen. "Der Schutz der Religionsfreiheit ist ein zentrales Menschrecht. Wir müssen uns auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass dieses Recht stärker Beachtung findet. Dafür will ich auch bei meinem Besuch bei den Vereinten Nationen werben. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat bereits in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass er um die Gefährdungen für diese Recht weiß", erklärte Kauder im Vorfeld des Gesprächs.


Er will insbesondere die Lage der Christen ansprechen. Christen seien mittlerweile die am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft der Welt, so der CDU-Politiker. Kürzlich veröffentlichte das überkonfessionelle christliche Hilfswerk Open Doors eine neue Schätzung, wonach über 100 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. Nach anderen Untersuchungen ist in 64 Staaten der Erde, in denen 70 Prozent der Weltbevölkerung lebt, die Religionsfreiheit insgesamt stark eingeschränkt.


"Diese Zahlen sind alarmierend. Wir müssen uns noch stärker engagieren, um die Freiheit der Religion zu wahren. Ihre Verletzung geht sehr oft mit der Missachtung anderer Menschenrechte einher. Gerade Christen werden an vielen Orten der Welt gedemütigt, verletzt oder getötet", betonte Kauder. Der Fraktionsvorsitzende spricht die Religionsfreiheit auch auf seinen Auslandsreisen regelmäßig an - zuletzt im August 2011 in Indien.  



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