Umstrittenes Operationsbesteck von Auktionsliste gestrichen
veröffentlicht am 09.02.2012

Das Londoner Auktionshaus Villa Hall hat ein Operationsbesteck von seiner Versteigerungsliste gestrichen, das in Großbritannien einem KZ-Kommandanten zugeschrieben worden war und deshalb für Aufsehen gesorgt hatte. Eine Sprecherin des Auktionshauses, Grace Cloke, sagte am Donnerstag, dies sei von der Polizei nach einer Reihe übler Anrufe empfohlen worden.
London - Das Londoner Auktionshaus Villa Hall hat ein Operationsbesteck von seiner Versteigerungsliste gestrichen, das in Großbritannien einem KZ-Kommandanten zugeschrieben worden war und deshalb für Aufsehen gesorgt hatte. Eine Sprecherin des Auktionshauses, Grace Cloke, sagte am Donnerstag, dies sei von der Polizei nach einer Reihe übler Anrufe empfohlen worden.
Das Auktionshaus hatte am Dienstag mitgeteilt, das Besteck habe Anton Burger, SS-Kommandant des KZs Theresienstadt, gehört. Die Zeitung "Die Welt" verwies aber darauf, dass das Besteck lediglich von der Dresdner Firma Anton Bürger hergestellt worden sei. Cloke sagte, sie kenne diesen Bericht nicht und wisse auch nicht, wer die Verbindung zu dem SS-Mann hergestellt habe. (© AP)
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