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Mehr wissen: Piraterie

veröffentlicht am 09.02.2012


Fiktive Seeräuber aus Romanen wie "Die Schatzinsel" und Filmen wie "Der Fluch der Karibik" genießen weitaus höheres Ansehen als echte Freibeuter. Aus rechtlicher Sicht umfasst die Piraterie Taten nichtstaatlicher Akteure, die gewaltsam Verkehrsmittel wie Schiffe in ihre Gewalt bringen, um daraus zumeist finanziellen Nutzen zu ziehen. Bei der Piraterie zur See werden Besatzungsmitglieder von Handelsschiffen mit Waffengewalt überwältigt und die Schiffe entführt.

 

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Frankfurt - Fiktive Seeräuber aus Romanen wie "Die Schatzinsel" und Filmen wie "Der Fluch der Karibik" genießen weitaus höheres Ansehen als echte Freibeuter. Aus rechtlicher Sicht umfasst die Piraterie Taten nichtstaatlicher Akteure, die gewaltsam Verkehrsmittel wie Schiffe in ihre Gewalt bringen, um daraus zumeist finanziellen Nutzen zu ziehen. Bei der Piraterie zur See werden Besatzungsmitglieder von Handelsschiffen mit Waffengewalt überwältigt und die Schiffe entführt. Danach gehen oftmals Lösegeldforderungen bei den Eignern oder Reedern ein.


Vor allem die Überfälle somalischer Piraten im Indischen Ozean erregen wegen ihrer wirtschaftlichen Auswirkungen politisches Interesse. Um das Horn von Afrika verläuft eine der Hauptseehandelsrouten. Deshalb betreibt die EU Navfor die Operation "Atalanta" und versucht den Seehandel mit Marineschiffen zu schützen.


Nach einem Bericht des International Maritime Bureau (IMB) war die Zahl der Piratenüberfälle weltweit 2011 erstmals seit fünf Jahren leicht rückläufig. Es gab 439 Angriffe, 45 Schiffe mit insgesamt 802 Besatzungsmitgliedern wurden 2011 überfallen. Die Zahl der Angriffe durch somalische Piraten stieg jedoch. Diese waren im vergangenen Jahr für 237 Überfälle verantwortlich.  (© AP)


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