Home  >  Wirtschaft  >  Energie

Mehr wissen: Die Endlagersuche

veröffentlicht am 09.02.2012


2022 soll in Deutschland der letzte Atommeiler vom Netz gehen. Ungeklärt ist jedoch weiterhin, wo der strahlende Müll gelagert werden soll. Weltweit gibt es bislang kein Lager für hoch radioaktiven Abfall.

 

Kommentare: 0

 

Berlin - 2022 soll in Deutschland der letzte Atommeiler vom Netz gehen. Ungeklärt ist jedoch weiterhin, wo der strahlende Müll gelagert werden soll. Weltweit gibt es bislang kein Lager für hoch radioaktiven Abfall. Im vergangenen Jahr hatte die EU-Kommission den 14 EU-Mitgliedsländern, die Atomkraftwerke betreiben, vorgeschrieben, bis 2015 einen Aktionsplan für eine Standortsuche vorzulegen. In Deutschland hatten sich die Erkundungen bislang auf den Salzstock im niedersächsischen Gorleben konzentriert, der allerdings hoch umstritten ist.


Mitte November hatten sich Bund und Länder auf einen Neustart bei der Endlagersuche verständigt. In einem Gesetzentwurf aus dem Haus von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) wird das Verfahren nun skizziert: Ziel ist demnach ein wissenschaftsbasiertes, transparentes Verfahren. Ein neu zu schaffendes Bundesinstitut soll unter anderem die Standortsuche begleiten und wissenschaftlich bewerten. Auch eine neue Ethikkommission soll den Prozess überwachen. Gorleben soll zunächst weiter erkundet werden.


Nach einem Fahrplan, den Bund und Länder Ende vergangenen Jahres festgelegt hatten, soll die obertägige Erkundung der Standorte bis 2019 abgeschlossen sein und ein oder mehrere Standorte für die untertägige Untersuchung vorgeschlagen werden.  (© AP)



Schreiben Sie ein Kommentar! 

Kommentar zum Thema "Mehr wissen: Die Endlagersuche"

  Max. 25 Zeichen
 
 
 
  Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 

 

Twitter