SPD kritisiert Röttgens Pläne für Endlagersuche
veröffentlicht am 09.02.2012

Die SPD hält das Vorgehen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) auf der Suche nach einem geeigneten Atommüll-Endlager für ungenügend. Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Matthias Miersch, und die SPD-Obfrau im Gorleben-Untersuchungsausschuss, Ute Vogt, kritisieren insbesondere mangelnde Sicherheitsbestimmungen und fehlende Regelungen zur Beteiligung der Atomwirtschaft an den Kosten des Verfahrens.
Berlin - Die SPD hält das Vorgehen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) auf der Suche nach einem geeigneten Atommüll-Endlager für ungenügend. Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Matthias Miersch, und die SPD-Obfrau im Gorleben-Untersuchungsausschuss, Ute Vogt, kritisieren insbesondere mangelnde Sicherheitsbestimmungen und fehlende Regelungen zur Beteiligung der Atomwirtschaft an den Kosten des Verfahrens.
Die beiden SPD-Politiker stützen sich auf ein am Donnerstag vorgestelltes Gutachten des ehemaligen Leiters der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium, Wolfgang Renneberg. Mit dem Gutachten wird der von Röttgen vorgelegte Gesetzentwurf bewertet. Am Nachmittag wollten Bund und Länder erneut zusammenkommen, um über die nächsten Schritte bei der Suche nach einem Endlager für atomaren Müll zu beraten. (© AP)
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