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NSU-Ausschuss beschließt 38 Beweisanträge

veröffentlicht am 09.02.2012


Mit 38 fraktionsübergreifenden Beweisanträgen hat der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages am Donnerstag seine inhaltliche Arbeit aufgenommen. Alle Anträge wurden einstimmig angenommen, teilte der Ausschuss auf dapd-Anfrage mit. Zunächst sollten allerdings nur Akten und Berichte von Behörden und Ministerien angefordert werden, sagte der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy (SPD) vor Beginn der Sitzung.

 

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Berlin - Mit 38 fraktionsübergreifenden Beweisanträgen hat der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages am Donnerstag seine inhaltliche Arbeit aufgenommen. Alle Anträge wurden einstimmig angenommen, teilte der Ausschuss auf dapd-Anfrage mit. Zunächst sollten allerdings nur Akten und Berichte von Behörden und Ministerien angefordert werden, sagte der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy (SPD) vor Beginn der Sitzung. Erste Zeugen sollen nicht vor Anfang April geladen werden.


Zudem kündigte Edathy an, dass der Untersuchungsausschuss die am Mittwoch einberufende Bund-Länder-Expertenkommission zu einem gemeinsamen Treffen einladen wolle. Auch ein Treffen mit den Mitgliedern des Untersuchungsausschuss des Thüringen Landtag werde angestrebt.


Der Ausschuss soll mögliche Versäumnisse der Sicherheitsbehörden bei den Ermittlungen zur rechtsextremen Terrororganisation "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) aufdecken.  (© AP)



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