SPD ruft zum friedlichen Protest gegen Neonazis in Dresden auf
veröffentlicht am 09.02.2012

Die SPD hat zum friedlichen Protest gegen Neonazis in Dresden in der nächsten Woche aufgerufen. In dem am Donnerstag in Dresden verbreiteten Aufruf "Dresden braucht unsere Courage: Gegen Rechtsextremismus und Gewalt" heißt es, der geplante Aufmarsch der Rechtsextremisten beschädige die freiheitliche Demokratie. Die Neonazis trauerten nicht, sondern instrumentalisierten das Leid der Kriegsopfer für ihre Zwecke.
Dresden - Die SPD hat zum friedlichen Protest gegen Neonazis in Dresden in der nächsten Woche aufgerufen. In dem am Donnerstag in Dresden verbreiteten Aufruf "Dresden braucht unsere Courage: Gegen Rechtsextremismus und Gewalt" heißt es, der geplante Aufmarsch der Rechtsextremisten beschädige die freiheitliche Demokratie. Die Neonazis trauerten nicht, sondern instrumentalisierten das Leid der Kriegsopfer für ihre Zwecke. Die Nazis in Deutschland hätten Millionen Tote auf dem Gewissen. "Ihre politischen Erben, die Rechtsextremen von heute, morden weiter", heißt es weiter.
Unterzeichnet haben den Aufruf der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel, Sachsens Landesvorsitzender Martin Dulig und weitere Spitzenpolitiker der Partei. Dresden war am 13. Februar 1945 bei Luftangriffen der Alliierten schwer zerstört worden. Neonazis versuchen auch dieses Jahr an dem Tag, das Gedenken für ihre Zwecke zu nutzen. Mehrere Protestaktionen dagegen sind geplant. (© AP)
Lesen Sie auch: EUREX/Starker Start des DAX-Futures in den Feiertag
Der DAX-Future ist freundlich in den Handel an Christi Himmelfahrt gestartet. Damit werden im frühen Handel die guten Vorgaben aus Asien nachgeholt. "Der Verfall der DAX-Optionen am Freitag könnte in einem ruhigen Handel für verstärkte Volatilität sorgen", erwartet ein Derivate-Händler. Der Juni-Kontrakt des DAX-Futures steigt um 8.35 Uhr MESZ um 57,5 auf 6.417,5 Punkte. Das Tageshoch liegt bislang bei 6.423,5 und das Tagestief bei 6.400 Punkten. Umgesetzt wurden bisher 1.881 Kontrakte. zur Nachricht >>




Gagfah legt Milliarden-Streit mit Dresden bei
SPD ruft zum friedlichen Protest gegen Neonazis in Dresden auf
Gläserne Manufaktur bekennt sich zu Toleranz und Vielfalt
Bundestagsabgeordnete unterstützen Dresdener Anti-Nazi-Proteste

