NSU-Ausschuss will Expertenkommission einladen
veröffentlicht am 09.02.2012

Der NSU-Untersuchungsausschuss will die Bund-Länder-Expertenkommission zu einem gemeinsamen Treffen einladen. Für das Vorhaben gebe es fraktionsübergreifendes Einvernehmen, sagte der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy (SPD) vor der ersten Arbeitssitzung am Donnerstag in Berlin der Nachrichtenagentur dapd. Auch ein Treffen mit den Mitgliedern des Untersuchungsausschuss des Thüringen Landtag werde angestrebt.
Berlin - Der NSU-Untersuchungsausschuss will die Bund-Länder-Expertenkommission zu einem gemeinsamen Treffen einladen. Für das Vorhaben gebe es fraktionsübergreifendes Einvernehmen, sagte der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy (SPD) vor der ersten Arbeitssitzung am Donnerstag in Berlin der Nachrichtenagentur dapd. Auch ein Treffen mit den Mitgliedern des Untersuchungsausschuss des Thüringen Landtag werde angestrebt.
Der Untersuchungsausschuss des Bundestages hat damit drei Wochen nach seiner Einsetzung mit seiner inhaltlichen Arbeit begonnen. Es sollten 38 fraktionsübergreifende Beweisanträge gestellt werden.
Der Untersuchungsausschuss soll mögliche Versäumnisse der Sicherheitsbehörden bei den Ermittlungen zur rechtsextremen Terrororganisation "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) aufdecken. Die auch als Zwickauer Terrorzelle bekannte Organisation soll zehn Menschen ermordet haben und jahrelang nahezu unbehelligt von den Sicherheitsbehörden im Untergrund gelebt haben. (© AP)




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NSU-Ausschuss beschließt 38 Beweisanträge
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(Update) - Fraktionen stellen 38 Beweisanträge im NSU-Ausschuss

