(Update) - Human Rights Watch wirft Saleh Tötung von 270 Menschen vor
veröffentlicht am 09.02.2012

Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh hat nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch eine blutige Niederschlagung der Proteste in seinem Land angeordnet, bei der mindestens 270 Menschen ums Leben kamen. Allein in einer Stadt seien 120 Demonstranten und unbeteiligte Zuschauer getötet worden, teilte die Organisation am Mittwoch mit. Der Bericht beruht auf Interviews mit mehr als 170 Jemen-Experten und Augenzeugen.
New York - Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh hat nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch eine blutige Niederschlagung der Proteste in seinem Land angeordnet, bei der mindestens 270 Menschen ums Leben kamen. Allein in einer Stadt seien 120 Demonstranten und unbeteiligte Zuschauer getötet worden, teilte die Organisation am Mittwoch mit. Der Bericht beruht auf Interviews mit mehr als 170 Jemen-Experten und Augenzeugen. Saleh, der sich derzeit zur medizinischen Behandlung in den USA aufhält, hat ein Abkommen für einen Machtverzicht unterzeichnet. Am Dienstag hatte er nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur SABA erklärt, vor der Wahl am 21. Februar, bei der sein Nachfolger gewählt wird, wieder im Jemen sein zu wollen. (© AP)
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