Bund und Länder beraten über Suche nach Atommüll-Endlager
veröffentlicht am 09.02.2012

Vertreter von Bund und Ländern wollen heute (15.00 Uhr) in Berlin über die weiteren Schritte bei der Auswahl eines geeigneten Atommüll-Standorts zu beraten. Im November hatten sie sich auf einen Neustart bei der Endlagersuche verständigt. Der Salzstock im niedersächsischen Gorleben soll zunächst weiter erkundet werden, unter anderem deshalb, weil befürchtet wird, dass die Endlagersuche andernfalls juristisch anfechtbar würde.
Berlin - Vertreter von Bund und Ländern wollen heute (15.00 Uhr) in Berlin über die weiteren Schritte bei der Auswahl eines geeigneten Atommüll-Standorts zu beraten. Im November hatten sie sich auf einen Neustart bei der Endlagersuche verständigt. Der Salzstock im niedersächsischen Gorleben soll zunächst weiter erkundet werden, unter anderem deshalb, weil befürchtet wird, dass die Endlagersuche andernfalls juristisch anfechtbar würde. Bisher gibt es weltweit kein Endlager für stark strahlenden radioaktiven Müll.
Umweltschützer haben angekündigt, in Berlin für eine ergebnisoffene Endlagersuche zu demonstrieren. Unter anderem wollen sie das Symbol der Anti-Atom-Proteste aus dem Wendland vor dem Brandenburger Tor bilden. Anschließend wollen die Demonstranten mit gelben Fässern, die Atommüll signalisieren sollen, zum Bundesumweltministerium ziehen, wo das Bund-Länder-Treffen stattfindet. (© AP)
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Verbände wehren sich gegen Gorleben als Endlagerstandort

