Untersuchungausschuss zu Rechtsterror beginnt mit der Arbeit
veröffentlicht am 09.02.2012

In der ersten Arbeitssitzung des NSU-Untersuchungsausschusses sollen am Donnerstag (9. Februar) insgesamt 38 fraktionsübergreifende Beweisanträge gestellt werden. Dies sagte der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy (SPD) nach einer Obleute-Besprechung der Nachrichtenagentur dapd in Berlin.
Berlin - In der ersten Arbeitssitzung des NSU-Untersuchungsausschusses sollen am Donnerstag (9. Februar) insgesamt 38 fraktionsübergreifende Beweisanträge gestellt werden. Dies sagte der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy (SPD) nach einer Obleute-Besprechung der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. Die Fraktionen hätten sich darauf verständigt, zunächst nur Akten und Berichte anzufordern. Erste Zeugenladungen sollen nicht vor Anfang April erfolgen.
Der Untersuchungsausschuss soll mögliche Versäumnisse bei den Sicherheitsbehörden bei den Ermittlungen zur rechtsextremen Terrororganisation "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) aufdecken. Die auch als Zwickauer Terrorzelle bekannte Organisation soll zehn Menschen ermordet haben und jahrelang nahezu unbehelligt von den Sicherheitsbehörden im Untergrund gelebt haben. Der Untersuchungsausschuss hatte sich am 27. Januar konstituiert. (© AP)
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