USA und Europa gehen gemeinsam gegen Steuerflüchtlinge vor
veröffentlicht am 08.02.2012

Die USA wollen gemeinsam mit Deutschland und vier anderen europäischen Staaten gegen internationale Steuerflüchtlinge vorgehen. Das US-Finanzministerium verkündete am Mittwoch die Unterzeichnung eines entsprechenden Abkommens mit Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien. Die amerikanische Steuerbehörde werde Regeln für die Meldung von Einnahmen auf ausländischen Bankkonten veröffentlichen, hieß es weiter.
Washington - Die USA wollen gemeinsam mit Deutschland und vier anderen europäischen Staaten gegen internationale Steuerflüchtlinge vorgehen. Das US-Finanzministerium verkündete am Mittwoch die Unterzeichnung eines entsprechenden Abkommens mit Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien. Die amerikanische Steuerbehörde werde Regeln für die Meldung von Einnahmen auf ausländischen Bankkonten veröffentlichen, hieß es weiter. Unter anderem wollen die USA ausländische Banken verpflichten, über Steuerzahlungen von US-Bürgern, die bei ihnen ein Konto haben, Auskunft zu erteilen. (© AP)
Lesen Sie auch: MÄRKTE USA/Griechenland-Unsicherheiten sorgen für Abgaben an Wall Street
Die politischen Unsicherheiten in Griechenland haben am Dienstag für Abgaben an Wall Street gesorgt. Es zeichnet sich nun die Bildung einer Linksregierung ab. Die Linksradikalen haben unter anderem die Aufkündigung der Sparbeschlüsse angekündigt, womit dem hochverschuldeten Land erneut der Staatsbankrott droht. Allerdings fielen die Verluste an Wall Street nicht so deutlich wie an den europäischen Aktienmärkten aus. Im späten Handel kam es zu einer Erholung von den Tagestiefstständen. Im Gegenzug schichteten Investoren verstärkt in den "sicheren Hafen" der US-Staatsanleihen um. Die Rendite zehnjähriger Titel fiel im Verlauf auf den tiefsten Stand seit den 1940er Jahren. zur Nachricht >>




Griechischer Sozialistenchef schließt bei Wahlsieg neue Steuern aus
USA und Europa gehen gemeinsam gegen Steuerflüchtlinge vor
Pendler darf verkehrsgünstigen Umweg steuerlich absetzen
Brüderle hofft auf Einigung im Bundesrat zu Kalter Progression

