Bundesregierung macht weiter Druck auf Athen

veröffentlicht am 08.02.2012


Angesichts der schleppenden Verhandlungen zur Griechenland-Hilfe wächst bei der Bundesregierung offenbar die Ungeduld. Aus Sicht der Regierung sei es "sowohl im Interesse Griechenlands als auch seiner europäischen Partner, dass Griechenland so schnell wie möglich auf einen nachhaltigen Pfad, auf einen Pfad der Schuldentragfähigkeit zurückkehrt", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. "Das ist keine Frage, mit der man sich sehr viel Zeit lassen kann", betonte er.

 

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Berlin - Angesichts der schleppenden Verhandlungen zur Griechenland-Hilfe wächst bei der Bundesregierung offenbar die Ungeduld. Aus Sicht der Regierung sei es "sowohl im Interesse Griechenlands als auch seiner europäischen Partner, dass Griechenland so schnell wie möglich auf einen nachhaltigen Pfad, auf einen Pfad der Schuldentragfähigkeit zurückkehrt", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. "Das ist keine Frage, mit der man sich sehr viel Zeit lassen kann", betonte er. Es sei deshalb sehr wichtig "dass diese Verhandlungen jetzt zu einem Ende geführt werden" und dass Griechenland seinen Verpflichtungen nachkomme, sagte Seibert.


Auf die Frage, ob es einen Plan B gebe, falls Griechenland nicht liefert, sagte Seibert, die Bundesregierung konzentriere sich zusammen mit den europäischen Partnern "ganz darauf, das umzusetzen, was man im Oktober gemeinsam beschlossen hat und was nach unserer Überzeugungen einen gangbaren Weg für Griechenland und für Europa, die Euro-Zone, beschreibt." Im Oktober war das zweite Griechenland-Paket beschlossen worden.  (© AP)


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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Fiskalpakt nur als Beginn einer europäischen Fiskalunion bezeichnet und auf Strukturreformen zur Schaffung nachhaltigen Wachstums bestanden. "Er ist ein erster Einstieg in eine europäisch verbindliche Fiskalunion, aber ich sage ganz deutlich ein erster kleiner Einstieg" betonte Merkel bei einer Festveranstaltung zur Amtseinführung des neuen Sparkassen-Präsidenten Georg Fahrenschon in Berlin. "Wenn man sieht, mit welchen Schwierigkeiten wir es schon wieder bei der Umsetzung zu tun haben, kann man erahnen, wie weit es zu einer richtigen Fiskalunion noch ist."  zur Nachricht >>

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