Schuldenschnitt für Griechenland könnte Deutsche Milliarden kosten

veröffentlicht am 08.02.2012


Die geplante Beteiligung von Banken und Versicherungen an der Rettung Griechenlands bleibt offenbar zu einem großen Teil am Steuerzahler hängen. Formal soll der im Herbst vereinbarte Forderungsverzicht staatliche Geldgeber zwar nicht treffen. Nach Berechnungen des Kieler Instituts für Wirtschaftsforschung (IfW) und der Zeitung "Die Welt" könnten jedoch Belastungen von mehr als 25 Milliarden Euro allein bei deutschen Steuerzahlern landen.

 

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Berlin - Die geplante Beteiligung von Banken und Versicherungen an der Rettung Griechenlands bleibt offenbar zu einem großen Teil am Steuerzahler hängen. Formal soll der im Herbst vereinbarte Forderungsverzicht staatliche Geldgeber zwar nicht treffen. Nach Berechnungen des Kieler Instituts für Wirtschaftsforschung (IfW) und der Zeitung "Die Welt" könnten jedoch Belastungen von mehr als 25 Milliarden Euro allein bei deutschen Steuerzahlern landen. Ein Verzicht auf einen Teil der staatlichen Hilfskredite für Griechenland, der nach Informationen der Zeitung ebenfalls diskutiert werde, würde diese Belastungen weiter in die Höhe treiben.  (© AP)


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Die Nachfrage der Banken des Euroraums nach Liquidität der Europäischen Zentralbank (EZB) hat beim einwöchigen Hauptrefinanzierungsgeschäft abgenommen. Wie die EZB mitteilte, wurden 37,852 Milliarden Euro zum Festzinssatz von 1,00 Prozent zugeteilt. Damit wurden die Gebote von 84 Instituten voll bedient. Das neue Geschäft mit Fälligkeit am 30. Mai wird am 23. Mai valutiert, an dem ein alter Tender über 42,988 Milliarden Euro ausläuft. Damit besorgten sich die Banken des Euroraums 5,136 Milliarden Euro weniger an Liquidität.  zur Nachricht >>

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