US-Notenbankchef Bernanke verteidigt Niedrigzinspolitik
veröffentlicht am 07.02.2012

Vor dem Haushaltsausschuss des US-Senats hat der Chef der amerikanischen Notenbank Fed, Ben Bernanke, am Dienstag seine Niedrigzinspolitik bis 2014 verteidigt. Die zuletzt positiveren Nachrichten vom Arbeitsmarkt seien kein Grund, die Leitzinsen von derzeit nahe null Prozent zu erhöhen, sagte er. Die niedrigen Zinsen seien notwendig, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.
Washington - Vor dem Haushaltsausschuss des US-Senats hat der Chef der amerikanischen Notenbank Fed, Ben Bernanke, am Dienstag seine Niedrigzinspolitik bis 2014 verteidigt. Die zuletzt positiveren Nachrichten vom Arbeitsmarkt seien kein Grund, die Leitzinsen von derzeit nahe null Prozent zu erhöhen, sagte er. Die niedrigen Zinsen seien notwendig, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Bernanke teilte die Sorgen einiger Senatoren vor einer starken Inflation nicht. Sie sei niedrig und fallend, antwortete er auf eine entsprechende Frage. Die Fed setzte sich im vergangenen Monat eine Inflationsrate von zwei Prozent zum Ziel. Von Oktober bis Dezember lag die Teuerungsrate darunter. (© AP)
Lesen Sie auch: IIF: Verluste der spanischen Banken bis zu 260 Milliarden Euro
Der internationale Bankenverband hat vor hohen Verlusten der spanischen Banken als Folge der geplatzten Immobilienblase gewarnt. Das Volumen der Kreditverluste könnte zwischen 218 Milliarden und 260 Milliarden Euro liegen, warnte das Institute of International Finance (IIF). Damit würden die Verluste das Volumen der gegenwärtig geplanten Rückstellungen für Kreditverluste übersteigen. Daher dürfte eine weitere staatliche Unterstützung für die Banken des Landes, besonders die "Cajas", erforderlich werden, heißt es in dem Bericht des IIF. Die Verluste dürften zum Großteil im Bereich gewerblicher Immobilienkreditportfolios anfallen, der stark von den Cajas beherrscht wird. zur Nachricht >>




MÄRKTE EUROPA/Bernanke raubt Börsen die Liquiditäts-Phantasie
Feierlaune an Asienbörsen dank Bernanke

