Zahl der Opfer nach Erdbeben auf den Philippinen steigt auf über 20
veröffentlicht am 07.02.2012

Nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen haben Rettungsmannschaften am Dienstag ihre Suche nach den immer noch über 80 Vermissten fortgesetzt. Die offizielle Zahl der Todesopfer stieg auf 22. Die Behörden warnten jedoch, dass sie noch deutlich weiter steigen könnte.
Manila - Nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen haben Rettungsmannschaften am Dienstag ihre Suche nach den immer noch über 80 Vermissten fortgesetzt. Die offizielle Zahl der Todesopfer stieg auf 22. Die Behörden warnten jedoch, dass sie noch deutlich weiter steigen könnte. Es gebe Nachrichten von mindestens 14 weiteren Leichen, sagte der Katastrophenschutzbeauftragte der Provinz Negros, Adrian Sedillo. Diese müssten aber noch bestätigt werden.
Das Beben der Stärke 6,9 am Montag hatte auf der Insel Negros auch mehrere Brücken zerstört. Die Helfer waren gezwungen, sich zum Teil zu Fuß den Weg zu abgelegenen Dörfern zu bahnen. Die meisten Toten stammten aus dem Dorf Planas nahe der Stadt Guihulngan, wo rund 30 Häuser eingestürzt waren.
Auch im Bergdorf Solongon nahe der Stadt La Libertad vermuteten die Behörden zahlreiche Menschen unter den Trümmern von rund 100 Häusern. Dort wurde am Dienstagabend eine Frau tot aus den Trümmern ihres Hauses gezogen, wie der Fernsehsender ABS-CBN berichtete. Sie habe nur Stunden zuvor eine SMS an ihre Familie geschickt, in der sie Helfer gedrängt hatte, sich zu beeilen, hieß es. Auch die Frau stand zunächst noch nicht als Tote in der offiziellen Statistik der Regierung. (© AP)




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