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Auch bei Smartphones und Apps auf Datenschutz achten

veröffentlicht am 07.02.2012


Datenschutz ist nicht nur beim heimischen Computer wichtig. "Bei Smartphones und Apps sollten Verbraucher so sorgfältig auf ihren Schutz achten wie am PC", sagte der Präsident des Branchenverbands Bitkom am Dienstag auf einem Kongress mit 250 Experten in Berlin. Anlass war der Safer Internet Day am Dienstag.

 

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Berlin - Datenschutz ist nicht nur beim heimischen Computer wichtig. "Bei Smartphones und Apps sollten Verbraucher so sorgfältig auf ihren Schutz achten wie am PC", sagte der Präsident des Branchenverbands Bitkom am Dienstag auf einem Kongress mit 250 Experten in Berlin. Anlass war der Safer Internet Day am Dienstag. Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) mahnte, auch unterwegs dürfe der Schutz persönlicher Daten nicht zu kurz kommen.


Kempf sagte, 43 Prozent aller in Deutschland verkauften Handys seien Smartphones, also internetfähige Multimedia-Telefone. Sehr beliebt seien Mini-Programme, sogenannte Apps. "Mehr als 15 Millionen Handybesitzer nutzen Apps, im Schnitt sind 17 Programme pro Gerät installiert", sagte Kempf. Der Bitkom-Präsident rät, auf vertrauenswürdige Quellen von Downloads zu achten und Datenschutzerklärungen gründlich zu lesen.


Aigner sieht eine der wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft darin, das Schutzniveau bei mobilen Diensten genauso hoch zu setzen wie bei stationären Endgeräten. "Die Sicherheitsstandards müssen mit der technologischen Entwicklung Schritt halten", forderte die Ministerin. "Dazu gehören auch datenschutzfreundliche Voreinstellungen von Smartphones."


Bundesfamilienministerin Kristina Schröder erklärte, es bestehe offensichtlich Nachholbedarf, wenn es darum gehe, das Internet auch in der Familie zum Thema zu machen. "Beim Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen mit dem Internet tragen alle Verantwortung - Unternehmen, Politik, Schule, Eltern, aber auch jede und jeder Einzelne", sagte die CDU-Politikerin.


Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherministeriums surft jeder vierte Verbraucher mobil im Internet. Aber jeder vierte Nutzer sorgt sich um die Sicherheit seines Smartphones. Befragt wurden von 31. Januar bis 2. Februar 1.003 Bundesbürger ab 14 Jahren.


82 Prozent fühlen sich von App-Anbietern nicht ausreichend über die Verwendung ihrer persönlichen Daten informiert. 36 Prozent stört es, dass Smartphones über die aktivierte Ortungsfunktion jederzeit den Aufenthaltsort feststellen können.


Laut Umfrage besitzen ein Drittel der 30- bis 44-Jährigen und gut jeder Fünfte der 45- bis 54-Jährigen ein internetfähiges Smartphone. Unterschiede gibt es zwischen Ost und West: In Ostdeutschland nutzen 19, in Westdeutschland 27 Prozent ein Smartphone. Nur jede fünfte Frau ist Nutzerin, wogegen fast ein Drittel der Männer ein Smartphone hat.


Die beliebtesten Funktionen bei Smartphones sind E-Mails lesen und Nachrichten über soziale Netzwerke austauschen. So prüfen 70 Prozent der Männer und 55 Prozent der Frauen täglich oder mehrmals die Woche ihre E-Mails auf dem Handy. 52 Prozent der Männer und 61 Prozent der Frauen tauschen sich in sozialen Netzwerken aus.  (© AP)



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