Ausfälle russischer Gaslieferungen sorgen in Italien für Probleme
veröffentlicht am 06.02.2012

Um die Erdgasversorgung der Privatkunden auch im Falle erneuter Lieferausfälle des russischen Lieferanten Gazprom aufzufangen, hat Italien einen Notfallplan beschlossen. Das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung teilte am Montag mit, dass einige Wärmekraftwerke nun Öl statt Erdgas verfeuern sollten und die Versorgung einiger Industriekunden zeitweise eingestellt werde. Als Folge der Kältewelle, die aus Russland kommend über weite Teile Europas hereingebrochen ist und auch in Italien für ungewöhnlich kühle Temperaturen sorgt, hat Gazprom die Lieferungen nach Westeuropa reduziert.
Rom - Um die Erdgasversorgung der Privatkunden auch im Falle erneuter Lieferausfälle des russischen Lieferanten Gazprom aufzufangen, hat Italien einen Notfallplan beschlossen. Das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung teilte am Montag mit, dass einige Wärmekraftwerke nun Öl statt Erdgas verfeuern sollten und die Versorgung einiger Industriekunden zeitweise eingestellt werde. Als Folge der Kältewelle, die aus Russland kommend über weite Teile Europas hereingebrochen ist und auch in Italien für ungewöhnlich kühle Temperaturen sorgt, hat Gazprom die Lieferungen nach Westeuropa reduziert. Nach Angaben des italienischen Energieunternehmens Eni bleiben die gelieferten Gasmengen 20 Prozent hinter den normalen Mengen zurück. Teilweise wurden die Ausfälle mit gesteigerten Gasimporten aus Algerien und Nordeuropa ausgeglichen. (© AP)
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