Drei Menschen in Chile am Hantavirus gestorben
veröffentlicht am 06.02.2012

In Chile sind drei Menschen am Hantavirus gestorben. Mindestens zehn Menschen hätten sich infiziert, erklärte die Regierung am Montag und gab eine Gesundheitswarnung heraus. Nach Angaben von Gesundheitsminister Jaime Manalich flohen angesichts von Waldbränden in den Regionen Bio Bio und Araucania im Süden des Landes vermutlich Ratten aus ihrem natürlichen Lebensraum in von Menschen besiedelte Gebiete.
Santiago - In Chile sind drei Menschen am Hantavirus gestorben. Mindestens zehn Menschen hätten sich infiziert, erklärte die Regierung am Montag und gab eine Gesundheitswarnung heraus. Nach Angaben von Gesundheitsminister Jaime Manalich flohen angesichts von Waldbränden in den Regionen Bio Bio und Araucania im Süden des Landes vermutlich Ratten aus ihrem natürlichen Lebensraum in von Menschen besiedelte Gebiete. Das könnte für den Ausbruch der Seuche verantwortlich sein, die zunächst in der Haftanstalt El Manzano ihren Anfang nahm. Dort starben zwei Insassen, zehn weitere steckten sich mit dem Virus an. Am Sonntag erfuhren die Behörden, dass zwei Gefängnismitarbeiter ebenfalls die für das Virus typischen Krankheitssymptome aufzeigten und ein Camper an ihm gestorben sei. (© AP)
Lesen Sie auch: (Update) - Krankheit zwingt Infineon-CEO zum Rücktritt
Aus gesundheitlichen Gründen wird Peter Bauer sein Amt als Vorstandschef von Infineon Technologies AG aufgeben. Seine Nachfolge wird mit Reinhard Ploss intern geregelt, der die Aufgaben am 1. Oktober übernimmt, teilte das Unternehmen am Sonntagabend mit. Ploss, derzeit im Vorstand für Produktion, Entwicklung und Technik sowie Personal verantwortlich, ist seit mehr als 25 Jahren für den Chiphersteller tätig. zur Nachricht >>




Drei Menschen in Chile am Hantavirus gestorben
Chiles Regierung macht radikale Indios für Waldbrände verantwortlich
Chiles Regierung rudert bei Neubewertung der Militärdiktatur zurück

