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Französische Gewerkschaften bestreiken Flugverkehr

veröffentlicht am 06.02.2012


Wegen eines Streiks an französischen Flughäfen hat die Fluggesellschaft Air France im Voraus etwa 100 Flüge absagen oder umgebucht. Mehrere Gewerkschaften, darunter auch die französischer Piloten, riefen ihre Mitglieder dazu auf, von Montag bis Donnerstag ihre Arbeit niederzulegen. Wie die Flughafenbetreibergesellschaft ADP mitteilte, schien sich die Teilnahme am Streik am Montag in Grenzen zu halten.

 

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Paris - Wegen eines Streiks an französischen Flughäfen hat die Fluggesellschaft Air France im Voraus etwa 100 Flüge absagen oder umgebucht. Mehrere Gewerkschaften, darunter auch die französischer Piloten, riefen ihre Mitglieder dazu auf, von Montag bis Donnerstag ihre Arbeit niederzulegen. Wie die Flughafenbetreibergesellschaft ADP mitteilte, schien sich die Teilnahme am Streik am Montag in Grenzen zu halten. Die Billigfluggesellschaft Easyjet musste drei für Montag angesetzte Flüge absagen.


Die Bediensteten wehren sich gegen den von der Pariser Regierung verordneten "Minimal-Service", der auch im Streik die Fortsetzung der Arbeit vorschreibt. Die Reform verpflichtet Angestellte zudem, Streiks mindestens 48 Stunden vor Arbeitsniederlegung anzukündigen. Die Gewerkschaften sehen in dem Gesetz eine Einschränkung des Rechts auf Streiks.


Wie die ADP mitteilte, konnte die Air France die Folgen des jetzigen Streiks abfedern und viele Passagiere auf andere Flüge umbuchen, da die Arbeitsniederlegung bereits vergangene Woche angekündigt wurde.  (© AP)



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