Italien bereitet sich auf Engpass beim Erdgas ein
veröffentlicht am 06.02.2012

Sollte das russische Energieunternehmen Gazprom angesichts der Kältewelle seine Gaslieferungen nach Europa weiter drosseln, könnte es in Italien nach Angaben des Energiekonzerns Eni ab kommendem Mittwoch zu Engpässen kommen. Sein Unternehmen bereite sich auf "schwierige Augenblicke" vor, sagte Vorstandsvorsitzender Paolo Scaroni am Sonntag im Rundfunksender Radio 24. Bislang hatte Italien die Versorgungslücke mit gesteigerten Gasimporten aus Algerien und Nordeuropa ausgeglichen.
Rom - Sollte das russische Energieunternehmen Gazprom angesichts der Kältewelle seine Gaslieferungen nach Europa weiter drosseln, könnte es in Italien nach Angaben des Energiekonzerns Eni ab kommendem Mittwoch zu Engpässen kommen. Sein Unternehmen bereite sich auf "schwierige Augenblicke" vor, sagte Vorstandsvorsitzender Paolo Scaroni am Sonntag im Rundfunksender Radio 24. Bislang hatte Italien die Versorgungslücke mit gesteigerten Gasimporten aus Algerien und Nordeuropa ausgeglichen. Am (heutigen) Montag werde das italienische Industrieministerium über das weitere Vorgehen beraten, sagte Scaroni. Im schlimmsten Fall müsse Eni die Lieferungen an Partnerunternehmen einstellen, bei denen die Verträge einen solchen Schritt zulassen. (© AP)
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