Monti mahnt harmonischere Zusammenarbeit bei Schuldenkrise an

veröffentlicht am 04.02.2012


Der italienische Ministerpräsident Mario Monti hat am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz zu mehr Zusammenhalt beim Bekämpfen der Schuldenkrise in der Eurozone aufgerufen. "Was wir ganz sicher nicht brauchen in Europa ist, dass Geister der Vergangenheit wieder geweckt werden", erklärte er. Es müsse nicht nur eine Lösung für die Krise in der Eurozone gefunden werden, sondern diese müsse auch harmonisch ausfallen.

 

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München - Der italienische Ministerpräsident Mario Monti hat am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz zu mehr Zusammenhalt beim Bekämpfen der Schuldenkrise in der Eurozone aufgerufen. "Was wir ganz sicher nicht brauchen in Europa ist, dass Geister der Vergangenheit wieder geweckt werden", erklärte er. Es müsse nicht nur eine Lösung für die Krise in der Eurozone gefunden werden, sondern diese müsse auch harmonisch ausfallen. Die Schuldenkrise bringe alte Missverständnisse und Vorurteile zurück - "der Norden, der Süden, die großen, die kleinen Länder". Das sei extrem gefährlich, langfristig gesehen sogar gefährlicher als die Krise an sich, erklärte Monti. Er äußerte aber auch Zuversicht, dass eine Lösung der Schuldenkrise kurz bevorstehe. "Wir haben das fast geschafft", sagte er.  (© AP)


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Von Stephen Fidler  zur Nachricht >>

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