Merkel könnte ihre größte Konkurrentin für die Kanzlerschaft los werden
Berlin - Die anfänglichen Spekulationen verhärten sich, dass Ursula von der Leyen als Nachfolgerin von Horst Köhler für das Amt der Bundespräsidentin nominiert werden könnte. Doch dies könnte sich im Nachhinein als ein großer Fehler für die CDU erweisen.
Die Bundeskanzlerin hingegen wäre sicher froh über eine Wahl der von ihr persönlich ins Spiel gebrachte Kandidatin. Nicht nur das sie damit die Krise, die Horst Köhler der CDU beschert hat, erfolgreich gemeistert hätte, sondern sie wäre damit wohl auch ihre größte Konkurrentin in der Kanzlerfrage der nächsten Bundestagswahl los.
Nicht nur in parteieigenen Kreisen, sondern auch der breiten Bevölkerung genießt die ehemals erfolgreiche Familienministerin und jetzige als Bundesministerin für Arbeit und Soziales sehr hohe Akzeptanz und Beliebtheit. Als einzige Bundesministerin kann sie auf durchschlagende erfolgreiche Gesetze verweisen. Vom Elterngeld, der Einbindung der Väter in die Elternzeit und dem Ausbau der Kinderbetreuung, hat sie trotz aller Widerstände ihre Gesetze durchbringen können.
Angela Merkel verliert hingegen zunehmend an allen Fronten. Nicht nur das ihr in der Partei wichtige Anker verloren gehen, siehe Friedrich Merz und Roland Koch, das Versagen in der Eurokrise und die mangelnde Unterstützung des Bundespräsidenten und dessen Verlust sind nur ein Teil des Eisberges, der auf das Schiff der CDU zutreibt.
Angela Merkel wäre hingegen sicher sehr froh eine mögliche scharfe Kritikerin aus der Tagespolitik auszuschließen, wenn es in Kürze daran gehen wird, die von der vorzeige Mutter und Politikerin für alle Familien erkämpften Fortschritte im Zuge von Sparmaßnahmen wieder zu kürzen.
Ursula von der Leyen glänzt nicht nur in ihrer politischen Arbeit, sondern auch durch Skandallosigkeit und einen makellosen guten Ruf in der Bevölkerung. Eine solche Spitze der CDU jetzt für das Amt zu nominieren, kann die SPD nur freuen, da damit die Chancen einer der wohl aussichtsreichen Kanzlerkandidaten von der nächsten Bundestagswahl ausgeschlossen würde.
Auch wenn Ursula von der Leyen sicher prädestiniert für das Amt wäre, würde sie als Bundeskanzlerin mehr für Deutschland und vor allem für die Menschen und Familien erreichen können.
So würde mit Ursula von der Leyen am Ende nicht nur eine wichtige Ministerin dem Bundestag, sondern auch eine erfolgreiche Gesetzesgestalterin der Politik für immer verloren gehen.
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