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31. August 2006
T-Com: Internet als Vertriebskanal immer wichtiger
Frankfurt - Für die Medienindustrie wird das Internet als Vertriebskanal immer wichtiger. Das jedenfalls ist die Einschätzung von Roland Kittel, dem Technikchef von T-Com. Die Deutsche Telekom will Fernsehen über ihre Netze dabei zu einem ganz neuen Erlebnis machen. "Bei uns wird es zusätzliche Möglichkeiten geben, die so niemand - auch kein Kabelnetzbetreiber - anbieten kann", erklärt Ricke im Interview mit dem aktuellen VDE-Mitgliedermagazin "dialog".
Die neuen Online-TV-Programme sollen Kittel zufolge vor allem von der Interaktivität mit dem Zuschauer leben. Der T-Com Manager verweist dabei beispielsweise auf das dreidimensionale Fernsehen, das die Telekom im Januar in Berlin bereits vorgestellt hat. Konkurrenz durch die Konzernschwester T-Mobile fürchtet Kittel dabei nicht, denn gerade im Konvergenz-Markt stecke eine Menge Potenzial. "Der rasante technologische Wandel in unserer Branche eröffnet uns permanent Chancen für neue, kreative Lösungen und Geschäftsmodelle", so Kittel.
include("http://www.net-tribune.de/tags/contentads/01.php"); ?>Das VDSL-Netz der Telekom mache aus dem Internetanschluss eine "Pipeline" für zukunftsorientierte Multimedia-Applikationen mit innovativen Entertainment- und Service-Angeboten. "Mit unserem breitbandigen Angebot mit Übertragungsraten bis zu 16 Megabit pro Sekunde, gehört Deutschland bei den maximal verfügbaren Geschwindigkeiten in der Breitbandversorgung über die Telefonleitung zur Spitzengruppe in Europa", meint der T-Com Manager.
Ihre Position als Innovationsführer stärke die T-Com dabei insbesondere durch die Chips der VDSL-2-Technik in ihrem neuen Glasfasernetz. "Wir starten damit in Deutschland in Sachen Breitband-Abdeckung eine Revolution", ist sich Kittel sicher.
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