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30. Dezember 2006
Deutschland setzt Afrika auf die G8-Agenda
Berlin - "Wachstum und Verantwortung" - dieses Leitmotiv soll nach dem Willen der Bundesregierung die deutsche G8-Präsidentschaft 2007 beschreiben. Die Ausgestaltung der globalisierten Weltwirtschaft und die Entwicklung Afrikas stehen im Mittelpunkt des Gipfels in Heiligendamm.
Am 1. Januar übernimmt Deutschland von Russland den Vorsitz in der Gruppe der Acht (G8). Die G8 ist eines der wichtigsten internationalen Foren globaler Verantwortung. 1975 trafen sich in Rambouillet, Frankreich, zum ersten Mal Staats- und Regierungschefs wichtiger Industrienationen, um die Entwicklungen der Weltwirtschaft zu diskutieren. Sie repräsentierten damals die sechs beziehungsweise sieben größten Volkswirtschaften der Welt. Dies war die Geburtsstunde der sogenannten Weltwirtschaftsgipfel.
include("http://www.net-tribune.de/tags/contentads/01.php"); ?>Die G8-Gipfel sind auch heute noch der Höhepunkt der einjährigen Präsidentschaft jedes Staates. Der G8 gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada (seit 1976) und Russland (seit 1998) an. Außerdem ist die Europäische Kommission bei allen Treffen vertreten. Die Themenpalette umfasst mittlerweile das gesamte Spektrum globaler Politik. Neben der Wirtschaftspolitik werden außen- und sicherheitspolitische, aber auch entwicklungspolitische Themen angesprochen.
"Die Agenda der deutschen Bundesregierung soll der besonderen Verantwortung der G8 für verlässliche und tragfähige Rahmenbedingungen der Weltwirtschaft gerecht. Außerdem stärkt sie das Engagement der G8 für die benachteiligten Teile der Weltbevölkerung", erläutert ein Regierungssprecher. Neben dem weltwirtschaftlichen Schwerpunkt stehen aber auch die Probleme Afrikas im Mittelpunkt. Dabei geht es um die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents, die Bekämpfung der Armut und insbesondere um den Kampf gegen HIV/Aids.
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