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Samstag, der 30. Dezember 2006
Telcoverband sieht keine negative Folgen durch Mehrwertsteuererhöhung





Köln - Privatkunden können sich freuen. Wenn ab 1. Januar 2007 die meisten Produkte im Zuge der Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf 19% teurer werden, sind Telefonie- und Internetdienste davon weitgehend ausgenommen. Die Preise bleiben überwiegend stabil, viele Unternehmen kommen den Kunden sogar mit Preissenkungen entgegen.

"Die Mehrwertsteuer wird bis auf wenige Ausnahmen nicht an den Kunden weitergegeben", erklärt Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM). "Auch im neuen Jahr können Privatkunden weiterhin zu günstigen Tarifen telefonieren und surfen. Ein Grund hierfür ist nicht zuletzt der anhaltende Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt, der erwartungsgemäß die Preise für Telekommunikationsdienste trotz Steuererhöhung weiter nach unten treibt."

Insbesondere bei immer häufiger gewählten Flatrate-Tarifen bleibt der Bruttopreis bei vielen Anbietern gleich. Von der aktuellen MWSt-Erhöhung kaum betroffen sind auch im wesentlichen Auskunftsdienste. Während sich die Preise für Mehrwertdienste allenfalls minimal erhöhen, ändern sich die Preise für Anrufe zu 0900er-Nummern sowohl aus dem Fest- als auch aus dem Mobilfunknetz vorerst nicht. Viele Call-by-Call-Tarife bleiben ebenfalls stabil. In diesem Fall übernehmen die entsprechenden Unternehmen die Mehrwertsteuererhöhung für den Kunden. Und auch bei Mobilfunkanbietern bleiben die Preise stabil. Die Nettopreise der mobilen Produkte und Dienste werden bei einzelnen Anbietern soweit gesenkt, dass die Bruttopreise unverändert niedrig bleiben.

"Die Kunden sind gut beraten, sich bei ihren Netzbetreibern ab und an nach neuen Tarifoptionen zu erkundigen, da diese häufig attraktiver sind als viele Altverträge - ganz gleich, ob hier die MWSt weitergegeben wurde oder nicht", so abschließend der grundsätzliche Rat des VATM-Geschäftsführers.



Donnerstag, 28. August 2008







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