Der Chef der Fluggesellschaft Air New Zealand hat am Sonntag der Opfer des Airbus-Unglücks vor der südfranzösischen Küste gedacht. Der Vorstandsvorsitzende Rob Fyfe und die Ehefrau eines Todesopfern besuchten den Strand von Canet und blickten still auf das Meer hinaus. Zuvor hatten Bergungsmannschaften den Stimmenrekorder des abgestürzten Airbus A320 geborgen.
Das Gerät, das die Gespräche im Cockpit aufzeichnet, sei offenbar in gutem Zustand, erklärte Air New Zealand, der das Flugzeug gehört, in einer im Internet verbreiteten Erklärung. Der Rekorder werde zur Analyse nach Paris gebracht. Der Daten-Flugschreiber werde noch gesucht, hieß es.
Die Maschine war von der Air New Zealand an das deutsche Charterunternehmen XL Airways Germany ausgeliehen worden. Der von zwei deutschen Piloten gesteuerte Airbus stürzte am Donnerstagnachmittag bei einem Wartungsflug ins Meer. Neben den Piloten waren fünf Ingenieure von Air New Zealand an Bord. Die Ermittler erhoffen sich von der Auswertung der Flugschreiber Aufschluss über die Unglücksursache.
