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30. November 2008
Schaeffler fährt Investitionen herunter


Frankfurt - Die Schaeffler-Gruppe fährt im nächsten Jahr die Investitionen herunter und schließt auch Kurzarbeit nicht aus. Unternehmenssprecher Detlef Sieverdingbeck bestätigte am Sonntag einen Vorabbericht der Tageszeitung «Die Welt», wonach der Conti-Käufer 2009 die Investitionen von 800 Millionen Euro auf 530 Millionen Euro senken werde.

Das Unternehmen habe aber ohnehin vorgehabt, von einem Rekordwert wieder auf das frühere Niveau herunterzugehen. Einen Zusammenhang mit der Conti-Übernahme gebe es nur insoweit, als der Kauf natürlich auch eine riesige strategische Investition sei.

«Die Welt» zitierte den Betriebsratsvorsitzenden in Herzogenaurach, Thomas Mölkner: «Die wirtschaftliche Lage macht sich bemerkbar. Spätestens ab Februar brauchen wir zumindest in Teilbereichen Kurzarbeit». Sieverdingbeck sagte: «Soweit sind wir noch nicht.» Es sei noch keine Entscheidung gefallen.

Schaeffler habe, um die Produktion der geringeren Nachfrage anzupassen, die Zeitarbeitskonten reduziert und Leiharbeit abgebaut. Die 1.700 Leiharbeiter in Deutschland würden «weitestgehend nicht mehr abgefragt», erklärte der Sprecher. Es sei nicht auszuschließen, dass Kurzarbeit notwendig werden könne.

Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Norbert Lenhard sagte laut «Welt», er könne sich nicht daran erinnern, dass «jemals bei Schaeffler die Aufträge in einem solchen Maß wegbrachen wie in diesen Wochen».








 
 



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