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30. November 2008
Ernst August kritisiert lange Justizwege


Hamburg - Nach der Entscheidung über die Wiederaufnahme eines Verfahrens wegen gefährlicher Körperverletzung hat Ernst August von Hannover einem Bericht zufolge die langen Rechtswege der deutschen Justiz kritisiert. «Ich denke an alle, die wie ich einer Tat zu Unrecht beschuldigt werden und die nicht die Kraft und die Mittel haben, diesen langen Weg durchzustehen», sagte Ernst August laut einer Meldung des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel».

Das Landgericht Hildesheim hatte am vergangenen Dienstag die rechtskräftige Verurteilung des Welfenprinzen wegen einer Schlägerei auf einer Ferieninsel in Kenia im Jahr 2000 aufgehoben. Nun wird der Prozess neu aufgerollt. «Ich bin erleichtert, dass wir so weit gekommen sind», sagte Ernst August laut «Spiegel». Sein Anwalt Hans Wolfgang Euler kündigte den Angaben zufolge an, dass in einem neuen Verfahren sowohl der Prinz als auch seine Frau, Prinzessin Caroline von Hannover, bereit seien, im Gerichtssaal aufzutreten.








 
 



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