Neue Version des Totenkopf-Trojaners gesichtet! 30. November 2004 - 11:14 Uhr
London - Viren-Autoren haben eine zweite Version des sogenannten Totenkopf-Trojaners "Skulls" in Umlauf gebracht. Mit im Gepäck: Der Mobiltelefon-Virus "Cabir".
Kennzeichnend für den hybriden Skulls.B-Trojaner, der auf das Betriebssystem Symbian basierende Mobiltelefone befällt, ist, dass nach der Infektion eines Systems die Programm-Symbole gegen Totenkopf-Abbildungen ausgetauscht werden. Angaben der IT-Sicherheitsfirma F-Secure zufolge setzt die neueste Variante des Schädlings zugleich auch den Wurm "Cabir.B" frei.
Cabir - ein Wurm der seine Opfer fragt, ob sie denn gerne infiziert werden möchten - wurde nach seinem ersten Auftauchen vor wenigen Monaten noch für eine Art Testläufer der Virenszene gehalten. Der Virus ist in der Lage sich via Bluetooth selbst zu verbreiten.
Ersten Erkenntnissen zufolge sattelt Skulls aber nicht auf Cabir auf und kann sich somit nicht über Bluetooth verbreiten. Dementsprechend kann eine Infektion mit dem "Totenkopf-Trojaner" gegenwärtig nur durch einen Download erfolgen. Unter anderem wartet der Schädling getarnt als angeblicher "Extended Theme Manager" auf Symbian Shareware-Sites auf seinen Einsatz.