Feldkirchen / New York / Tokyo - Zusammen mit seinen Partnern IBM und Toshiba gab der Entertainment-Spezialist Sony am Montag neue Details zum "Cell"-Mikroprozessor bekannt, der auch die neue PlayStation 3 antreiben soll.
Bei dem von IBM entwickelten "Cell" handelt es sich um ein Multicore-Chip, der aus einem 64-bit POWER-Prozessorkern und weiteren synergetischen Prozessorkernen besteht. Diese sind dazu in der Lage, extrem umfangreiche Fließkomma-Berechnungen zu verarbeiten.
Insbesondere Fans rechenintensiver Anwendungen und breitbandiger Mediaanwendungen wie zum Beispiel Computerspiele, Filme und andere Formen digitaler Inhalte sollen mit dem neuen Chip voll auf ihre Kosten kommen.
Dabei kann der Mikroprozessor sowohl PC und Workstation-Betriebssysteme ausführen wie auch Echtzeit-CE/Spielekonsolen-Betriebssysteme - darunter auch das Nochfolge-Modell der PlayStation 2.
Weitere Details über "Cell" wollen IBM, Sony und Toshiba auf der in San Francisco stattfindenen International Solid State Circuits (ISSCC)-Konferenz im Februar nächsten Jahres präsentieren.
|