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30. August 2008
Antiker Goldschatz gibt Archäologen Rätsel auf


Athen - Ein goldener Kranz aus der Ära der Mazedonier gibt den Archäologen Rätsel auf. Das Objekt von unschätzbarem Wert wurde im Norden Griechenlands in den Ruinen der antiken Stadt Aegae gefunden, wo Philipp II., der Vater von Alexander dem Großen, im Jahre 336 v. Chr. ermordet wurde. Enthalten war der Kranz als Grabbeigabe in einer riesigen Kupferurne, die ein Bauarbeiter zunächst für eine Landmine gehalten hatte, wie die griechischen Behörden mitteilten.

Ungewöhnlich ist die Fundstelle. Sie liegt mitten auf dem Markplatz von Aegae am Tempel der Göttin Eukleia und damit außerhalb des umfangreichen Friedhofs für Königliche und Adlige. Auch hier scheint es sich um die sterblichen Überreste eines Adligen zu handeln, wie die Archäologin Chryssula Saatsouglu-Paliadeli erklärte. Weshalb er gerade an der heiligsten Stätte von Aegae bestattet wurde, gilt es nun für die Wissenschaftler herauszufinden.

Aegae liegt am Rande von Vergina westlich von Saloniki. Dort befinden sich mehrere antike Grabhügel, darunter der von Philipp II.








 
 



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