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30. Juni 2008

Landwirtschaftlicher Schaden bei sechs Milliarden Dollar



Rom - Das schwere Erdbeben vom Mai in China hat in der betroffenen Provinz Sichuan allein in der Landwirtschaft Schäden von sechs Milliarden Dollar verursacht, wie die UN-Agrarorganisation (FAO) am Montag in Rom mitteilte. Millionen Tiere seien verendet. Von den Schäden seien rund 30 Millionen Menschen betroffen, viele hätten ihr ganzes Hab und Gut verloren, erklärte die FAO. Es werde bis zu fünf Jahre dauern, bis die landwirtschaftliche Infrastruktur wiederhergestellt sei. Bei dem Beben der Stärke 7,9 vom 12. Mai kamen rund 70.000 Menschen ums Leben.

Bei dem Beben seien alleine mehr als drei Millionen Schweine verendet, erklärte die FAO. Einige Dörfer hätten 70 Prozent ihrer Viehbestandes verloren. Getreidesilos seien eingestürzt, landwirtschaftliche Fahrzeuge zerstört worden. Gemüse sei vernichtet worden, weil die Treibhäuser einstürzten, Reisfelder seien ausgetrocknet, weil das Bewässerungssystem unterbrochen wurde.




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