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30. Mai 2007

Dorschleber in Konserven häufig mit Dioxinen belastet



Berlin - In Konserven angebotene Dorschleber ist nach Untersuchungen der Verbraucherorganisation Foodwatch häufig mit giftigen Dioxinen belastet. Alle im Handel genommenen Stichproben von vier Fischkonserven lagen über dem gesetzlich festgelegten Grenzwert für Dioxine und polychlorierte Biphenyle, wie Foodwatch am Mittwoch in Berlin mitteilte. In einem Fall sei der zulässige Dioxinwert gar um das Vierfache überschritten gewesen.

Die Organisation forderte einen sofortigen Rückruf aller verdächtigen Produkte und rät von dem Verzehr ab. Dioxine gelten als Krebs erregend und stehen im Verdacht, das Erbgut zu verändern. Vor wenigen Woche habe bereits das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit von stark belasteten Dorschleber-Produkten berichtet. Daraufhin gab Foodwatch nach eigenen Angaben selbst Tests in Auftrag.

Den Länderbehörden sei die Problematik also schon länger bekannt, betonte die Organisation. «Die Gesundheit der Verbraucher wird hier in unverantwortlicher Weise aufs Spiel gesetzt. Das ist Körperverletzung», sagte der stellvertretende Foodwatch-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt.




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