München - Das IT-Security-Unternehmen Symantec hat seine Schutzsoftware "Norton Internet Security" in Sachen "AntiSpyware" ordentlich auf Vordermann gebracht. Mit einer verbesserten Antspyware-Funktion, die Spioange-Programme in Echtzeit entdecken und löschen kann, soll die Lösung Anwendern einen verbesserten Schutz vor Spyware und Adware bieten. Die Real-Time-Erkennung erfolgt dabei signaturbasiert. Dies ermöglicht der Software eine Unterscheidung von Spyware und legitimen Software-Applikationen und verhindert auf diese Weise Fehlalarme.
Manuelle Prüffunktionen ermöglichen dem Anwender zudem komplette Systemscans, Scans nach Plan oder Schnellprüfungen mit dem Tool "Norton QuickScan". Letztere Funktion prüft den Computer ohne Zutun des Anwenders direkt nach Erhalt der neuesten Virendefinitionen. Diese werden - wie auch Programmaktualisierungen - regelmäßig durch eine LiveUpdate-Technologie automatisch heruntergeladen, sobald der Nutzer online geht.
Da nicht jedes Spionageprogramm von Nutzer unerwünscht ist, arbeitet die neue AntiSpyware-Funktion nach einem Risikomodell. Es klassifiziert Spionageprogramme nach ihrer Funktionalität und bewertet sorgfältig, welche Risiken vom jeweiligen Programm ausgehen und unterteilt diese in eine niedrige, mittlere oder hohe Gefahrenkategorie. Nur Programme, die festgelegte Richtlinien nicht erfüllen - also die Gefahr besteht, dass hier tatsächlich vertrauliche Daten ausspioniert werden - werden automatisch entfernt. Bei den restlichen Spy- und Adwareprogrammen wird der Nutzer gewarnt und eine Risikoeinschätzung abgegeben. Die Entscheidung liegt dann bei ihm.
Die neue Lösung kommt als AntiSpyware Edition voraussichtlich ab Anfang Juni in den Handel. Kostenpunkt: 89,95 Euro. Bestandskunden der Norton Internet Security 2005 können für 49,95 auf die AntiSpyware Edition upgraden.
|