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Einfach nur billig zählt nicht: Der Preis ist für 65 Prozent der Online-Shopper nicht das Entscheidenste
30.04.2004 10:09 Uhr
Hamburg - Heutzutage nicht wegzudenken bei der Schnäppchensuche: Preisvergleich im Internet. Doch zunehmend bestimmen neben Preis auch andere Einflussfaktoren über den Kauf. Zwar erstehen 35 Prozent das erschwinglichste Angebot bei Gegenüberstellung gleicher Produkte, jedoch spielt für weit mehr als die Hälfte aller Käufer der Preis keine maßgebliche Rolle. Dagegen gewinnt in vielen Fällen Händlerbekanntheit und -vertrauen an Bedeutung. Dies ergab eine Nutzeranalyse des Preisvergleichers eVendi.de.
So wählen etwa weitere 35 Prozent das zweitgünstigste und 12 Prozent das drittgünstigste Produkt. Noch ganze sechs beziehungsweise drei Prozent bevorzugen die Produkte der Plätze vier und fünf. Die restlichen User erwerben noch weitaus teurere Artikel. Insgesamt legt die Mehrheit der User von Preisvergleich-Systemen auf zusätzliche Kriterien Wert.
Ausschlag gibt unter anderem die Bekanntheit des anbietenden Händlers. In vielen Fällen einer Kaufentscheidung gilt: Je bekannter der Händler, desto höhere Preise akzeptieren die Nutzer. Entscheiden sich User etwa für ein Produkt, das preislich auf dem fünften Platz liegt, heißt der Anbieter fast immer amazon.de oder promarkt.de. Hier wiegt Vertrauen in den Online-Versender schwerer als die mögliche Ersparnis durch Order bei einem anderen, aber unbekannteren Händler.
Fazit: Obwohl Preistransparenz zu den wesentlichen Vorteilen im Internet gehört, gewinnen so genannte weiche Faktoren wie Vertrauen in den Händler immens an Bedeutung. Zeiten blinden Kauf des preiswertesten Produktes gehören der Vergangenheit an.
Links:
www.evendi.de |