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29. November 2008
Großes Interesse an Holocaust-Archiv


Bad Arolsen - Ein Jahr nach der Öffnung des Holocaust-Archivs im nordhessischen Bad Arolsen haben die Verantwortlichen eine positive Zwischenbilanz gezogen. Wie der Direktor des Internationalen Suchdienstes (ITS), Reto Meister, am Freitag erklärte, haben bislang 1.300 Personen aus 24 Ländern das Archiv genutzt. Darunter seien 330 Wissenschaftler, 100 Journalisten und 290 Opfer der NS-Verfolgung gewesen.

Darüber hinaus habe es 11.300 schriftliche Anfragen aus aller Welt an das Archiv gegeben. Davon stammte rund ein Viertel von Wissenschaftlern. Seit dem 28. November 2007 ist das Archiv des Internationalen Suchdienstes für die historische Forschung zugänglich, nachdem alle elf Mitgliedsstaaten des Internationalen Ausschusses eine entsprechende Vereinbarung ratifiziert hatten. Das Holocaust-Archiv verwaltet rund 50 Millionen Dokumente über 17,5 Millionen Verfolgte des Nazi-Regimes.








 
 



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