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29. November 2008
Telekom bekommt höhere Gebühren für Netzzusammenschaltung


Bonn - Die Telekom kann ihren Konkurrenten ab 1. Dezember durchschnittlich 4,4 Prozent höhere Zusammenschaltungsentgelte abverlangen. Die Bundesnetzagentur erklärte, mit der Anhebung der zuletzt vor zweieinhalb Jahren angepassten Durchleitungsentgelte werde die von der Telekom belegte Kostenentwicklung berücksichtigt.

Die Telekom hatte ursprünglich eine Anhebung um 10 Prozent gefordert. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, erklärte, die Entscheidung der Regulierungsbehörde begründe sich im Wesentlichen durch die deutlich zurückgehenden Verkehrsmengen im klassischen Telefonnetz. Die Verlagerung auf Internettelefonie und Mobilfunk führe in den herkömmlichen Netzen zu höheren Kosten je Minute.

Die Zusammenschaltungsentgelte sind gestaffelt nach dem Aufwand, der für die Durchleitung eines Anrufs aus einem anderen Netz technisch erforderlich ist. Sie reichen von 0,38 Cent pro Minute bis 1,34 Cent pro Minute.

Telekom-Festnetz-Vorstand Timotheus Höttges begrüßte die Entscheidung der Behörde, die am 1. Dezember in Kraft tritt und bis zum 30. Juni 2011 gilt. Dass die Netzagentur erstmals bei einer wichtigen Vorleistung auf Entgeltkürzungen verzichte, sei «ein positives Signal für alle Unternehmen, die in Netze investieren - vor allem in der aktuell schwierigen konjunkturellen Situation», sagte Höttges.








 
 



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