Düsseldorf - Die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage des Sicherheitsanbieters Pointsec sind alarmierend: Jeden Tag verlieren Fahrgäste tausende von PDAs, Handys, Laptops und USB-Sticks. Die darauf enthaltenen Daten sind in der Regel schlecht geschützt. Berge mobiler Endgeräte werden täglich von Fahrgästen im Alltagsstress in Taxis vergessen. Allein in den vergangenen sechs Monaten haben Fahrgäste in Londoner Taxis etwa 55.000 Mobiltelefone, 5.000 Handhelds, 3.000 Laptops und 900 USB-Sticks liegen lassen. In acht Ländern weltweit wurden pro Land etwa 250 Taxifahrer befragt und die Ergebnisse anhand der Anzahl von Taxis pro Stadt hochgerechnet. Die Umfrage ergab auch, dass in deutschen Großstädten wie München und Berlin der Verlust mobiler Endgeräte in Taxis an der Tagesordnung ist: In München waren es im vergangenen Halbjahr rund 1.900 mobile Geräte wie PDAs und Pocket PCs, in Berlin etwa 1.100. Bei Verlust mobiler Endgeräte entsteht nicht nur ein materieller Schaden. Häufig enthalten mobile Endgeräte wichtige Firmendaten wie Zugangscodes für das Firmennetz, Kundenlisten, wichtige Konstruktionszeichnungen oder andere vertrauliche Unterlagen. In aller Regel sind die Daten nur durch ein leicht zu knackendes Passwort geschützt. Gelangen diese Informationen in die falschen Hände, wird der Verlust des Geräts für den Geschäftsreisenden schnell zum Albtraum. Wie leicht man im Taxi etwas vergisst, und hier geht es nicht nur um mobile Endgeräte, verdeutlichen skurrile Funde: Taxi-Fahrer aus London berichteten von einem jüngst vergessenen Teleskop, einem Maschinengewehr und Diamanten im Wert von 100.000 englischen Pfund.
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